Bald geht es los

Am 2. Januar geht es für mich los.

Eine ungewöhnliche Tour steht bevor. Ich werde mich für 2 Monate, alleine auf eine Alm in die schweizer Berge begeben. Mich erwartet dort weder Arbeit, noch Strom noch fließend Wasser. Heizen werde ich mit Holz. Für viele unvorstellbar. 2 Monate ohne Handy, Internet und Facebook. 😉

Ich will die Zeit nutzen, um in mich zu kehren und zu meditieren. Und von nichts abgelenkt zu sein.

Aktuell liegt auch dort noch kein Schnee. Bei Schneefall muss ich die letzten 2km  meine Verpflegung und mein Gepäck für 60 Tage auf die Hütte tragen.

Derzeit bin ich noch an der Essenplanung dran, die sich als garnicht so einfach erweißt, den eine Ernährung von Fertiggerichten kommt für mich nicht in Frage.

Aussicht von der Alm
Aussicht von der Alm

Ein Reisebericht mit Bildern usw. wird dann nach meiner Heimkunft folgen.

Abenteuer Schweiz

Ich habe vor Anfang Januar für einige Monate auf eine Alm in der Schweiz zu gehen. Ich will mir die Zeit nehmen, um zu meditieren, Bücher zu lesen, Texte und Lyriken zu schreiben.

Um zu erfahren was mich dort erwartet und um den Bauern kennen zu lernen, der mir seine Alm hoffentlich anvertraut, bin ich seit gestern in Lenk (Gem. Zweisimmen). Christian hat mich freundlicher Weise bei sich aufgenommen und hilft mir eine Alm zu finden.

Heute haben wir eine Inlinertour durch das Tal gemacht.
Am Mittag bin ich dann los auf den Seewelehore(2463m) gelaufen und habe mir den Sonnenuntergang angeschaut. Dementsprechend ging es dann im Dunkeln wieder zurück nach Lenk (1020m).

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Sonnenuntergang vom Seewelehore
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Aussicht vom Seewelehore

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Es rollt

Was machst du mit mir?

“ Warum bist du eigentlich so wunderbar?
Das es Freude macht, dich zu genießen!“

-Fabian

Mein lächeln verlässt mich, in dem ersten Moment der Schreibens.  Es ist ein wenig Meditation, Alltags Meditation mittlerweile. Der Körper schläft, nur das Unterbewusstsein ist aktiv.
Wie eine Substanz die mich am Leben hält, die ich aber auch zum einen einwenig los werden will. Den Sie bestimmt meinen Alltag. Wodurch ich auch an Off-Tagen völlig überlastet bin.
Denn ich merke es geht immer weiter & Ich lebe es auf allen bisher verfügbaren Ebenen.

Unser Leben ist ein wenig vorbestimmt. Wie ein Samenkorn, die Struktur, die Wachsart, die Position der Äste und Blätter.  Das alles ist von Mutter Natur ein wenig vorbestimmt.  So ist das auch bei uns, denn wir sind auch nur Lebewesen in der Evolution des Wachstums.

Lauf Kreis Kreislauf
weiter weiter schneller schneller

-?

Deshalb gilt Sich die Zeit zu nehmen, raus zu lassen, mit zu teilen & zu leben, was uns unser Bewusst sein sagen will.
Erst nach Abschluss dessen, bin Ich freier & vielleicht aufgewacht. Aus dem „doch heut so normalen“ „System“.

„Doch ich bin mir sicher Fabian,
egal welchen Weg du wählst,
es wird der Richtige sein.“

– O. M. Gärtner

Es sind die Erfahrungen, die Menschenkenntnisse & all die gegenwärtigen Momente, die mich zu dem machen was ich heute bin; wie ich Handel, lebe & aufgehört habe bewusst zu denken.

„Man weiß nie, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden;
Aber weiß man denn, was daraus wird, wenn sie nicht verändert werden.“

-Elias Canetti

Zeitlos

Du siehst die Nervosität in ihren Augen, schau genau hin. Gestresst vom Alltag & ihrem Job. Ständig unter Druck stehend um Leistung zu erbringen. In der wir uns gar nicht wohlfühlen.
Es sollte mehr als ein Job sein, es sollte dein Beruf sein. Mit dem Du Glücklich bist, der dich zum Lachen bringt & der dich nicht überfordert. Auch wenn letzteres Anfangs meist gar nicht möglich erscheint. Gilt es dies zu erforschen, auf deine eigene Art.

Ich stell mir nicht mehr viele Fragen in meinem Leben über meine Zukunft. Ich setze mir auch keine großen Ziele mehr. Ich bin kein Tageträumer. Ich lasse die Dinge auf mich zukommen & denke vor allem nicht allzu viel darüber nach was kommt. Den meist ergibt sich das von alleine. Ich fühle mehr aus dem Herzen & aus meinen ersten Intuitionen.

„Der Zufall trifft nur auf einen vorbereiteten Geist“
– Louis Pasteur

Ich vertraue meinem Körper, meinem Geist & meiner Seele.

Eines Tages kam ich dann zu dem Punkt, an dem ich merkte, wie wunderbar die Welt doch ist & das wenn Ich nach meinem Gefühl handle, es weiter geht, auf eine ganz besondere Weise. Es entsteht in meinem Umfeld eine Harmonie. Ein Gleichgewicht auf allen sichtbaren Ebenen.
Jedes Mal wenn ich mir das unterbewusst bewusst  mache, verspüre Ich eine Freude in mir & das macht mich bei nahezu ‚unheimlich‘ glücklich.
So dass ich wünschte mehr von uns, würden dass Bewusst erleben.

Eine Tagesschau der Zukunft könnte wie folgt beginnen:

„Guten Abend, meine Damen und Herren. Es gibt einen Seinsgrund, der aufgrund seiner Umfassendheit nicht beschreibbar, aber erfahrbar ist.“

-Michael Habecker und Katharina Ceming

Wo kommst du her?

Um es vorab zu klären, es geht darum wo Du herkommst.
Also wo Du wirklich her kommst.
Wir wissen das wir nicht aus dem Ei gepellt sind.
Doch was wissen wir eigentlich wirklich?

Vermutlich kommst Du irgendwo aus einem deutschsprachigen Land. Vielleicht Bayern oder Berlin.
Vielleicht kommst Du gerade vom Essen bei Omi oder aus dem Bett.

Bist Du Gedanklich eigentlich schon da oder kommst Du gerade aus der gegenwärtigen Vergangenheit, die dich noch ein wenig verfolgt!?

Doch woher kommst Du?
Europa, Afrika?

Nein!? … Ich meine woher Du kommst?
Jetzt wirst Du vermutlich an den Planeten (Mutter Erde) denken auf dem wir leben.
Doch selbst wenn  Du vom Mars kommst, stellt sich die Fragen:
Wo her kommst Du?
Denk mal drüber Nach!

Einst wurden wir vielleicht alle aus demselben Holz geschnitzt. Doch selbst dann stellt sich die Frage:
Woher kommt das Holz?
Woher kommst Du?

 

 „Die Vorstellung vom
instabilen Nichts erheitert.
Wahrscheinlich hat auch
die Schöpung selbst
den Schöpfer erheitert“

-Matthias Mala²

 

 

² http://www.connection.de März-April 3-4/2013

Erlebtes (er)Leben

Es sind nicht die Fragen die Du dir stellst.
Es sind nicht die Antworten die Du gibst.
Es ist nicht das Umfeld in dem Du aufwächst
Es ist die Ablenkung die Dich verfolgt!
Wie ein sich selbst drehendes Rad. Wie ein Labyrinth voller Möglichkeiten & den Ausgang zu übersehen.

Um etwas derartiges zu verändern, muss man bei sich selbst anfangen, um anderen zu helfen & auch nur wer mit selbst zufrieden ist, wird den richtigen Ausgang finden. Mach dir nichts vor. Es geht nicht darum jemanden etwas zu beweisen. Es geht um Dich, dass du Glücklich bist & einen Weg der Zufriedenheit gehst.

Egal welchen Weg Du wählst es wird der Richtige sein, denn es gibt keine Sackgasse, es gibt nur eine Einbahnstraße, was nicht heißt dass Du dort immer allein fahren musst.

Denn in Gesellschaft findest Du Liebe & ein Lächeln. So nutze diesen Moment um für Dich selbst Kraft zu sammeln & einen Schritt Richtung Freiheit zu gehen.

Ist Freiheit nur das nicht gebunden sein & sich nicht fest gesetzt zu haben.
Nein!? Denn es ist durch aus für jeden etwas anderes. Doch im inneren streben wir doch alle nach dem selben Prinzip. Es ist nur in Vergessenheit geraten.

Wenn ich unterwegs bin & ältere Herrschaften sehe, wie sie vor dem Fernseher mit Brille sitzen, neben ihnen ein Rollator steht, Urin in der Luft liegt und ich jedes mal denke, wenn sie etwas trinken wollen das Glas fällt gleich runter, weil sie so zittern, dann frage ich mich ob das alles so gewollt ist. Ob das alles so richtig war in ihrem Leben. Das sie ohne Hilfsmittel, die überwiegend aus Plastik & Materialien bestehen die uns zerstören, gar nicht überleben können.
Das hat nichts mit der Fragestellung `Sinn des Lebens´ zu tun. Es ist viel mehr die Art & was wir uns nehmen & was  wir aus uns machen.
Wir sollten aufhören uns von Chemie zu ernähren. Wir sollten versuchen nur mit der richtigen Chemie in unserem Leben zu handeln. Um keine Ausbeutung in unser Leben zu programmieren. Eine Ausbeutung aller Gesellschaftsschichten. Ob es Armut, Luxus oder Krankheiten herrvorruft. Es ist mit Sicherheit der falsche Weg. Im hier & jetzt für die Ewigkeit auf diesem Planeten zu leben.

Wo können wir anfangen, Wo sollten wir aufhören & Wie?

Vom Wir zum Ich

Jeder hat seine Vorlieben, doch es gilt diese herauszufinden & sich die Fragen zu stellen, ob Ich das wirklich brauchen, ob ich das für mich oder für andere mache. Ob Ich das vertreten kann? Mein Leben lang.

Eine amerikanischer Psychologe Sidney Jourard schrieb einst dazu: “ Durch meine Selbstenthüllung lasse ich andere in meine Seele blicken. Sie können sie nur dann wirklich erkennen, wenn ich sie selbst zu erkennen gebe. Ich glaube offen gesagt, dass meine eigene Seele nicht erkennen kann, wenn ich sie nicht anderen enthülle. Ich nehme an, dass ich mich in Wahrheit erst in diesem Moment richtig kennen lerne, in dem es mir gelungen ist, sie durch Selbstenthüllung einem anderen Menschen mit geteilt zu haben.“

„Setze einen Stein,
nicht für dein Schloss,
sondern für dein zu Hause.
In dem du dich wohl
&
geboren fühlst.

Baue es nicht jetzt,
sondern setze heute
den ersten Stein.

Den es macht sehr wohl den Kohl fett,
wenn Du dich selbst überlastest
& zu viel Zement auf deinen Stein setzt.

So nimm dir mit (/) ohne Freunde Zeit,
vergessenes aufzufrischen,
auf deine eigene art.“

-Fabian

Wir sollten mit dem was Mutter Erde uns gibt heilen bzw. leben. Sie wird uns dankbar sein, wenn wir Ihr einmal etwas entgegen kommen.
Doch wer versteht das schon!?
Wir verweilen uns doch lieber mit unserem Gewohntem.
Ich hoffe es ist nur ein kleiner Denkanstoß den manche von uns brauchen, um den Bal ins Rollen zu bringen.
Ich jedenfalls schreibe meine Texte, ob sie Dir gefallen oder nicht.
Ich mache das für mich und Mutter Erde.

„Erlebe dein Erlebtes,
mit all deinen Sinnen
&
es wird dir einen ersten Schritt
&
etwas Glücklichkeit bringen.“

– Fabian

Abends am Feuer

Gemütlich saßen Jan und ich Abends am Feuer. Ca. 200km des Westwegs lagen bereits hinter uns.
Wir waren gerade fertig mit dem Abendessen, was eigentlich nur aus Brot und Käse bestand, da hörten wir von links Motorengeräusche  näher kommen.
Wir  trauten unseren Augen nicht, da stand eine A-Klasse mittem im Wald auf dem Westweg. Der an dieser Stelle nicht breiter war als 50cm. Zur hälfte Stand das Auto in Dornenbüschen und von oben hangen Tannen auf das Auto. Auf der anderen Seite war gleich der Weidezaun. Es stieg ein älterer Herr aus, kam auf uns zu und sagte „Ich will nur mal gugen ob ich da durch komm … Könnt Ihr da grad eure Isomatte ein bisschen aus dem Weg räumen.“ Er lief den Weg weiter und kam nach 10 min wieder. „Ahja ich denk das passt“, meinte er.
Wir beide mussten uns das Lachen verkneifen, als er den Motor startete und los fuhr. Es waren keine 10 cm mehr bis zum Dach der hinter uns stehenden Hütte. Aber keine Sorge die Tannen haben genug gekratzt. Er fuhr um die Feuerstelle außen rum und verschwand irgendwo im Wald.

Hier noch ein kleines Video von den Ereignissen…

Erlebtes aus meinem Leben